Mit einem Batteriespeicher nutzen Sie Ihren Solarstrom auch abends und nachts – und steigern Ihren Eigenverbrauch auf bis zu 80 Prozent.
Speicher-Offerte berechnen →Eine Solaranlage produziert den meisten Strom über Mittag – doch der grösste Verbrauch in Schweizer Haushalten fällt auf den Morgen und Abend. Ohne Speicher wird ein grosser Teil des Solarstroms zu tiefen Vergütungen ins Netz eingespeist, während Sie abends teuren Netzstrom beziehen. Ein Batteriespeicher löst dieses Problem: Er speichert den überschüssigen Solarstrom und gibt ihn genau dann ab, wenn Sie ihn brauchen.
Mit einem Batteriespeicher steigern Sie Ihren Eigenverbrauchsanteil von typisch 25 bis 35 Prozent auf 60 bis 80 Prozent. Das bedeutet: Statt CHF 0.08 bis CHF 0.15 Rückspeisevergütung sparen Sie den vollen Strompreis von CHF 0.25 bis CHF 0.35 pro kWh. Bei einem typischen Haushalt ergibt das zusätzliche Einsparungen von CHF 500 bis CHF 1'200 pro Jahr.
Die Preise für Batteriespeicher sind in den letzten Jahren deutlich gesunken und liegen 2026 bei CHF 600 bis CHF 1'200 pro kWh Speicherkapazität. Grössere Speicher sind pro kWh günstiger als kleine Einheiten.
| Speicherkapazität | Preis inkl. Installation | Empfohlen für |
|---|---|---|
| 5 kWh | CHF 5'000 – 7'500 | 2-Personen-Haushalt |
| 10 kWh | CHF 8'000 – 14'000 | 4-Personen-Haushalt |
| 15 kWh | CHF 12'000 – 18'000 | Grosser Haushalt / Wärmepumpe |
| 20 kWh | CHF 15'000 – 24'000 | Haushalt + E-Auto |
Die optimale Speichergrösse hängt von Ihrem Stromverbrauch und Ihrer Solaranlage ab. Als Faustregel gilt: Die Speicherkapazität in kWh sollte etwa dem täglichen Stromverbrauch entsprechen. Bei einem Jahresverbrauch von 5'000 kWh (ca. 14 kWh/Tag) ist ein Speicher von 10 bis 12 kWh ideal.
Ein zu grosser Speicher ist unwirtschaftlich, weil er selten vollständig geladen wird. Ein zu kleiner Speicher schöpft das Optimierungspotenzial nicht voll aus. Der PV-Rechner kann Ihnen die optimale Grösse basierend auf Ihrem individuellen Lastprofil berechnen.
Auf dem Schweizer Markt dominieren Lithium-Ionen-Batterien, die sich in zwei Hauptkategorien unterteilen:
Lithium-Eisenphosphat (LFP): Diese Technologie bietet die höchste Sicherheit, die längste Lebensdauer (bis 10'000 Zyklen) und eine hervorragende Stabilität. LFP-Speicher sind die bevorzugte Wahl für Heimanwendungen und werden von Herstellern wie BYD und Tesla eingesetzt. Die Kosten liegen leicht unter NMC-Speichern.
Nickel-Mangan-Cobalt (NMC): NMC-Zellen bieten eine höhere Energiedichte, sind also kompakter. Die Lebensdauer liegt bei 5'000 bis 8'000 Zyklen. Hersteller wie Sonnen und E3/DC setzen auf diese Technologie.
Bei der Einbindung des Speichers gibt es zwei Konzepte. DC-gekoppelte Speicher werden direkt am Wechselrichter angeschlossen und nutzen einen Hybrid-Wechselrichter. Das ist effizienter (weniger Wandlungsverluste) und bei Neuanlagen die bevorzugte Lösung. AC-gekoppelte Speicher haben einen eigenen Wechselrichter und werden am Hausnetz angeschlossen. Sie eignen sich ideal zur Nachrüstung bei bestehenden Solaranlagen, da keine Änderung am vorhandenen System nötig ist.
Viele moderne Batteriespeicher bieten eine Notstromfunktion (Backup). Bei einem Netzausfall schaltet der Speicher automatisch auf Inselbetrieb um und versorgt wichtige Verbraucher wie Kühlschrank, Beleuchtung und Internet weiter. In der Schweiz sind Stromausfälle zwar selten, aber die Notstromfunktion bietet zusätzliche Sicherheit – besonders in ländlichen Gebieten.
Finden Sie heraus, welcher Batteriespeicher optimal zu Ihrer Solaranlage passt und wie viel Sie zusätzlich sparen.
Kostenlos Speicher berechnen →Ein Batteriespeicher kostet CHF 600 bis CHF 1'200 pro kWh. Für einen typischen 10-kWh-Speicher liegen die Gesamtkosten bei CHF 8'000 bis CHF 14'000 inklusive Installation.
Die Kapazität sollte etwa dem täglichen Stromverbrauch entsprechen. Für einen 4-Personen-Haushalt empfehlen sich 8 bis 12 kWh Speicherkapazität.
Moderne Lithium-Ionen-Speicher halten 15 bis 20 Jahre bzw. 6'000 bis 10'000 Zyklen. Hersteller geben meist 10 Jahre Garantie auf 70% Restkapazität.
Ja, AC-gekoppelte Speicher lassen sich problemlos bei bestehenden Anlagen nachrüsten. Die Kompatibilität mit dem vorhandenen Wechselrichter sollte geprüft werden.
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